Den Betrieb weiterführen – Betriebsübergabe im Tourismus
So mancher Selbständige macht sich wenige bis gar keine Gedanken über die Weiterführung seines Unternehmens. Zumeist ist die Verhaftung im Alltagsgeschäft sehr groß und die Identifikation mit dem täglichen Tun lässt derartige Gedanken
über den Tellerrand hinaus nicht zu oder diese nicht zielgerichtet verfolgen.
Dabei wissen Experten längst, dass eine Betriebsübergabe mit Ihrer ganzen Komplexität meist 3 – 5 Jahre in Anspruch nimmt. Nicht wenige Eigentümer und Selbständige besonders im Tourismussektor fühlen sich schlicht überfordert mit der Hürde Betriebsübergabe. Ob Finanzierungen, Bankgespräche, persönliche Absicherung, steuerliche Aspekte, Mitarbeiter, Kunden oder die persönliche Lebensplanung, es spielt so viel mit, wenn ein Lebensabschnitt dem Ende entgegen geht.
Deshalb ist es ganz besonders im Dienstleistungssektor und damit auch im Tourismus sehr wichtig, möglichst früh damit anzufangen, um die ganze Thematik in Ihrer Komplexität zu erfassen und zu durchdenken, um dann ins Handeln zu kommen.
Einer der entscheidenden Punkte ist sicherlich die Person, die das erschaffene Unternehmen zukünftig leiten soll und damit den Kopf des Unternehmens ablösen. Kommt die Person aus der Familie und der (Familien) Betrieb wird übertragen oder ist eine externe Lösung wie z. B. ein Geschäftsführer für eine GmbH das Ziel. Beides bedarf möglichst langfristiger Überlegungen, um einen im Besten Fall für alle Beteiligten reibungslosten Übergang in die neue Zeit zu gewährleisten. Es versteht sich eigentlich von selbst, dass das über Jahre oder sogar Jahrzehnte angesammelte know-how nicht von heute auf morgen auf den Neuen übergehen kann. Hier kann der familiäre Kontext oder langjährige Mitarbeiter ein gute Basis für die Zukunft des Betriebs und dessen Fortbestand sein.
Die Unterstützung bei diesem Prozess leisten u. a. speziell geschulte Berater oder Plattformen wie https://www.nexxt-change.org








Jochen Häfele